
Zahnmedizin
Zahnentfernung
Schonende Zahnextraktion mit Socket Preservation für optimale Heilung.
Die chirurgische Zahnentfernung gehört zu den häufigsten Eingriffen in unserer MKG-Praxis in München und wird von Dr. Dr. Gath mit über 30 Jahren chirurgischer Erfahrung durchgeführt. Ob Weisheitszähne, retinierte oder verlagerte Zähne, wurzelbehandelte Restbestände oder ankylosierte Zähne -- jede Entfernung wird minimalinvasiv und unter DVT-Kontrolle geplant. Durch den konsequenten Einsatz von Socket Preservation und PRGF®-Wachstumsfaktoren erhalten wir den Kieferknochen bestmöglich und schaffen optimale Voraussetzungen für eine spätere Implantation.
Weisheitszahnentfernung: DVT-gestützte Planung für Sicherheit
Verlagerte oder retinierte Weisheitszähne stehen häufig in unmittelbarer Nähe zum Nervus alveolaris inferior im Unterkiefer. Ein DVT zeigt die exakte Lagebeziehung zwischen Zahnwurzel und Nervkanal dreidimensional und ermöglicht eine sichere OP-Planung. Dr. Dr. Gath wendet bei komplexen Lagerungen die Technik der Koronotomie (partielle Zahnentfernung mit Wurzelbelassung) an, wenn die Wurzelspitzen den Nerv direkt umschließen -- ein Verfahren, das das Risiko einer Nervschädigung drastisch reduziert.
Socket Preservation: Knochenerhalt nach Zahnentfernung
Nach jeder Zahnentfernung beginnt der Kieferknochen sich zurückzubilden -- in den ersten sechs Monaten gehen bis zu 50 Prozent der Knochenbreite verloren. Socket Preservation verhindert diesen Abbau: Das Zahnfach wird unmittelbar nach der Extraktion mit Knochenersatzmaterial (z. B. Bio-Oss®) und PRGF®-Wachstumsfaktoren aufgefüllt und mit einer Kollagen-Membran oder einer PRGF®-Fibrinmembran abgedeckt. So bleibt das Knochenvolumen für eine spätere Implantation erhalten und ein aufwändiger Knochenaufbau kann häufig vermieden werden.
Vollnarkose für entspannte Zahnentfernungen
Zahnentfernungen führen wir routinemäßig unter Lokalanästhesie durch. Auf Wunsch ist auch eine Vollnarkose durch einen Facharzt-Anästhesisten in unseren Praxisräumen möglich.
PRGF® und PRF für beschleunigte Wundheilung
In unserem biotechnischen Labor bereiten wir vor jedem chirurgischen Eingriff PRGF®-Plasma aus Ihrem eigenen Blut auf. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren werden direkt in die Extraktionswunde eingebracht und fördern die Bildung neuer Blutgefäße und Bindegewebe. Patienten berichten über deutlich geringere Schwellungen, weniger Schmerzen und eine schnellere Rückkehr in den Alltag. Zudem sinkt das Risiko einer trockenen Alveole (Dolor post extractionem) erheblich.
Ihre Vorteile – Zahnentfernung bei München
- Über 30 Jahre MKG-chirurgische Erfahrung mit allen Schwierigkeitsgraden der Zahnentfernung
- DVT-gestützte Planung bei verlagerten Weisheitszähnen für maximalen Nervschutz
- Socket Preservation als Standard zur Knochenerhaltung nach Extraktion
- PRGF®-Wachstumsfaktoren für schnellere Heilung und weniger Schwellungen
- Vollnarkose für Angstpatienten und Mehrfach-Extraktionen
- Koronotomie als nervsichernde Technik bei kritischer Nervnähe
- Minimalinvasive Technik mit kleinen Schnittführungen
Ablauf der Behandlung – Schritt für Schritt
Diagnostik und OP-Planung
DVT-Aufnahme zur Beurteilung der Zahnposition, Wurzelanatomie und Nähe zu Nerven und Kieferhöhle. Festlegung der OP-Technik und Anästhesieform.
Anästhesie und PRGF®-Gewinnung
Blutentnahme für PRGF®, während die örtliche Betäubung (oder Narkose) wirkt. So geht keine Zeit verloren.
Minimalinvasive Zahnentfernung
Der Zahn wird schonend gelöst und entfernt. Bei verlagerten Zähnen erfolgt eine Osteotomie mit Piezochirurgie-Ultraschall für maximale Gewebeschonung.
Socket Preservation und PRGF®-Applikation
Das Zahnfach wird mit Knochenersatzmaterial und PRGF®-Plasma versorgt und mit einer Membran abgedeckt. Der Wundverschluss erfolgt mit feinen Nähten.
Nachsorge
Kühlung, Schonung und Schmerzmittel nach Anleitung. Nahtentfernung nach sieben bis zehn Tagen. Bei beabsichtigter Implantation wird der Heilungsverlauf röntgenologisch kontrolliert.
Häufige Fragen zu Zahnentfernung
Müssen Weisheitszähne immer entfernt werden?
Nein. Regulär durchgebrochene Weisheitszähne, die ausreichend Platz haben und gut geputzt werden können, müssen nicht entfernt werden. Eine Entfernung empfehlen wir bei Platzmangel mit Verlagerung, bei wiederkehrenden Entzündungen (Perikoronitis), bei Kariesbefall des Weisheitszahns oder des Nachbarzahns und wenn die Weisheitszähne kieferorthopädische Probleme verursachen.
Wie schmerzhaft ist eine Zahnentfernung?
Der Eingriff selbst ist durch die Lokalanästhesie völlig schmerzfrei. In den Tagen nach der Entfernung spüren die meisten Patienten ein Druckgefühl und leichte Schmerzen, die mit Ibuprofen gut beherrschbar sind. Durch PRGF®-Wachstums-faktoren fallen Schwellungen und Schmerzen erfahrungsgemäß deutlich geringer aus.
Wann darf man nach einer Zahnentfernung wieder essen?
Sobald die Betäubung nachgelassen hat, können Sie weiche Nahrung zu sich nehmen. In den ersten zwei bis drei Tagen empfehlen wir Suppen, Brei, Joghurt und weiches Brot. Auf heiße Getränke, Alkohol, Kaffee und körnige Speisen sollten Sie in den ersten Tagen verzichten, um die Wundheilung nicht zu stören.
Was ist eine trockene Alveole (Dry Socket) und wie wird sie verhindert?
Die trockene Alveole (Dolor post extractionem) entsteht, wenn sich das Blutgerinnsel im Zahnfach vorzeitig auflöst und der Knochen frei liegt. Sie äußert sich in starken, ausstrahlenden Schmerzen ab dem zweiten bis dritten Tag. Durch Socket Preservation und PRGF®-Plasma wird das Zahnfach geschützt und die Wahrschein-lichkeit einer trockenen Alveole drastisch gesenkt.
Wie lange dauert die Heilung nach einer Weisheitszahn-OP?
Die akute Schwellungsphase klingt in der Regel nach drei bis fünf Tagen ab. Die meisten Patienten sind nach einer Woche wieder vollständig einsatzfähig. Die vollständige knöterne Ausheilung des Zahnfachs dauert vier bis sechs Wochen. Sport und körperliche Anstrengung sollten in der ersten Woche vermieden werden.
Was ist Socket Preservation und warum ist sie wichtig?
Socket Preservation ist die Auffüllung des leeren Zahnfachs mit Knochenersatzmaterial und PRGF® direkt nach der Extraktion. Ohne diese Maßnahme baut sich der Knochen in den ersten Monaten erheblich ab, was eine spätere Implantation erschwert oder einen zusätzlichen Knochenaufbau erfordert. Socket Preservation ist besonders empfehlenswert, wenn eine Implantation geplant ist.
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