1980-1984:
Studium der Humanmedizin an der Ruprecht Karls Universität Heidelberg
1984-1986:
Doppelstudium Human- und Zahnmedizin an der Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt a. Main
1986-1991:
Studium der Zahnmedizin an der Ludwig Maxmilians Universität München
1993:
Promotion in Medizin mit Magna cum Laude
1997:
Promotion in Zahnmedizin mit Magna cum Laude
1993-2001:
Ausbildung zum Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und plastische Operationen am Charité Campus Virchow Berlin
2001:
Anerkennung der Zusatzbezeichnung Plastische Operationen
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1986:
Approbation zum praktischen Arzt
1991:
Approbation zum Zahnarzt
1993:
Promotion Medizin
1997:
Promotion Zahnmedizin
1998:
Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirugie
2001:
Facharzt für Plastische Operationen
2001:
Diploma in Aesthetic Laser Medicine
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17. – 30. Juli 1994:
Boehringer Ingelheim Forschungsstipendium zur Teilnahme am „New England Biolabs Molecular Biology and Biotechnology Workshop“
1999:
AACR Young Investigator Travel Grant für „Molecular Aspects of Metastasis“
22. – 27. Juni 1999:
AACR / ASCO / FECS Grant für „Methods in Clinical Cancer Research“ in Flims, Schweiz
Seit 1998 weitere Berufstätigkeit als Medical Advisor „Head and Neck“ bei Advanced Tissue Science Inc. San Diego, Kalifornien.
Veröffentlichungen gelistet auf der Website Pubmed.gov (US National Library of Medicine National Institutes of Health)
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Eine Wurzelspitzenresektion ist ein mikrochirurgischer Eingriff, der notwendig wird, wenn sich nach einer Wurzelbehandlung weiterhin eine Entzündung im Kieferknochen befindet. Ziel dieser Behandlung ist es, die Infektion im Kieferknochen dauerhaft zu beseitigen und den Zahn für eine langfristige Zahnerhaltung zu bewahren. Im Gegensatz zu Zahnschmerzen, die vom Zahn selbst ausgehen, stammen die Beschwerden hier meist aus dem entzündeten Kieferknochen, in dem der Zahn verankert ist.
Um die Entzündung zu stoppen, wird die Wurzelspitze des betroffenen Zahnes chirurgisch entfernt, da sich dort häufig Bakterien und Keime ansammeln, die die Beschwerden verursachen.Nach der Entfernung der Wurzelspitze wird geprüft, ob die Wurzelfüllung den Zahn vollständig abdichtet. Ist dies nicht der Fall, kann der Zahn an den betroffenen Stellen erneut abgedichtet werden, um ein erneutes Eindringen von Keimen zu verhindern.
Da für die Durchführung dieser Operation keine einheitlichen, verbindlichen Richtlinien existieren, können sich die angewandten Methoden und Abläufe von Zahnarzt zu Zahnarzt oder zwischen verschiedenen Oralchirurgen deutlich unterscheiden. Jede Fachperson orientiert sich dabei an ihrer eigenen Ausbildung, Erfahrung und individuellen Einschätzung des jeweiligen Falls.Unabhängig von der gewählten Vorgehensweise gilt jedoch:
Eine besonders präzise, sorgfältige und schonende Operationstechnik ist entscheidend für den langfristigen Erfolg des Eingriffs. Nur wenn alle Arbeitsschritte kontrolliert und exakt ausgeführt werden, können hohe Erfolgsraten erzielt und postoperative Beschwerden wie Schwellungen, Schmerzen oder Heilungsverzögerungen auf ein Minimum reduziert werden.
Eine solche Technik trägt maßgeblich dazu bei, den Heilungsverlauf zu optimieren und den Patienten nachhaltig zu entlasten.
Exakte Diagnose und 3D-Analyse der Wurzelspitzen: Bevor der eigentliche Eingriff erfolgt, ist eine präzise Diagnosestellung von zentraler Bedeutung. Moderne 3D-Bildgebungsverfahren, wie etwa die digitale Volumentomographie (DVT), ermöglichen eine detaillierte Darstellung der Wurzelspitzen und des umliegenden Gewebes. Dadurch kann der Behandler die genaue Lage, Form und eventuelle Entzündungsherde millimetergenau erkennen und den Eingriff optimal planen.
Mikrochirurgische Präzision unter dem Operationsmikroskop: Während der Operation kommt in der Regel ein hochauflösendes Operationsmikroskop zum Einsatz. Es vergrößert das Arbeitsfeld deutlich und ermöglicht dadurch eine mikrochirurgisch exakte Vorgehensweise. Feinste Strukturen können so sicher identifiziert und behandelt werden, was das Risiko von Komplikationen minimiert und die Erfolgsrate des Eingriffs erheblich steigert.
Biokompatible Materialien für den dauerhaften Wurzelverschluss: Für das Verschließen der Wurzelspitzen werden moderne, biokompatible Materialien verwendet, die besonders gut vom Körper angenommen werden. Diese Füllmaterialien sorgen für eine dauerhafte Abdichtung des Wurzelkanals, verhindern das Eindringen von Bakterien und unterstützen gleichzeitig den natürlichen Heilungsprozess des umgebenden Gewebes.
Gründliche Desinfektion des Operationsbereichs: Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Eingriffs ist die umfassende Reinigung und Desinfektion des behandelten Bereichs. Dadurch werden schädliche Keime und entzündungsfördernde Rückstände zuverlässig entfernt. Eine sorgfältige Desinfektion trägt entscheidend dazu bei, postoperative Infektionen zu vermeiden und die Voraussetzungen für eine komplikationsfreie Heilung zu schaffen.
Ich lege besonderen Wert auf eine schonende, effektive und nachhaltige Behandlung. Jeder Eingriff wird individuell geplant und mit modernster Technik durchgeführt. Diese Kombination aus moderner Technik, Erfahrung und Präzision führt zu den höchsten Erfolgsraten bei gleichzeitig minimalen Schmerzen und schneller Genesung.

Eine Wurzelspitzenresektion ist eine effektive Möglichkeit, entzündete Zähne langfristig zu erhalten. Durch moderne Diagnostik, mikroskopische Operationstechniken und biokompatible Materialien können Infektionen zuverlässig beseitigt und Beschwerden nachhaltig gelindert werden.
Wenn Sie eine Wurzelspitzenresektion in München benötigen oder unter anhaltenden Beschwerden nach einer Wurzelbehandlung leiden, beraten wir Sie gerne individuell und transparent über Ihre Möglichkeiten.